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Vorstand SPD-OV Auenwald von links nach rechts :
Karl Lechner, Erich Wahlenmaier, Dieter Seiter (Vorsitz),
Cornelia Oberhauser-Pflästerer, Günter Ruff, Wolfgang Warm, Helga Korn
(vorne)
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Haushaltsrede 2010 mit Anträgen :
Stellungnahme der
SPD-Gemeinderatsfraktion zum Haushaltsplan-Entwurf 2010
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger zu Auenwald,
liebe KollegInnen im Gemeinderat,
sehr geehrter Herr Vorsitzender,
zunächst ein dickes Lob an die Ersteller des vorliegenden Haushaltsplanes
2010 und an alle, die daran beteiligt waren und mitgewirkt haben. Wir
glauben, daß Herrn Ziesmer ein besonderes Lob ausgestellt werden sollte!
Es ist wiederum ein sehr umfangreiches Zahlenwerk mit vielen Änderungen im
Verlaufe seiner Entwurfsgeschichte entstanden.
Es mußten mehrmals etliche Seiten ausgetauscht werden, wobei die
Änderungen das heißt Wegfall oder Aufnahme von Posten oder Erhöhungen oder
Erniedrigungen von Posten manchmal nicht so glatt nachzuvollziehen waren,
da die Vergleiche zwischen alten und neuen Seiten schwerlich zu erkennen
waren -- was hat sich geändert -- wo -- welcher Posten hat sich und warum
geändert ? Das hätte man von der Verwaltung erwünscht: ein erläuternder
Begleittext!! Bei manchen Stellen hatte man als Gemeinderätin/Gemeinderat
sich ja Notizen gemacht, aber nicht bei allen Posten, weil es manchmal
schlichtweg zu schnell bzw. mehrheitlich verabschiedet wurde. Also, für die
Zukunft bitte ich, um auch die Nachvollzugsarbeit und die Zeit-Aufwände der
GemeinderätInnen zu minimieren, hier eine entsprechende Hilfe zu geben.
Leider ist der Schuldenstand sehr stark gestiegen, trotz des
Wirtschaftsaufschwunges in 2008, trotz unserer Sparmaßnahmen, aber der
Auslöser war und ist die Wirtschaftskrise in 2009 und die damit
einhergehende Einbuße hauptsächlich an Einkommen- und Gewerbesteuern.
Wir haben Kredite aufzunehmen in diesem und den folgenden Jahren, die den
Schuldenstand noch weiter steigern werden. Diesen Schuldenberg müssen wir
sukzessive abarbeiten. Das heißt: wir müssen noch sparsamer walten und
verwalten, und wir müssen nach weiteren Einnahmequellen Ausschau halten.
Hierzu hat die SPD-Fraktion einige Vorschläge, die im Verlauf des Vortrags
dargelegt werden.
Auf jeden Fall müssen wir den Gürtel noch enger schnallen, da sind alle
Bürgerinnen und Bürger mit betroffen!
Gemeinsam können wir es schaffen, daß der Gemeindesäckel wieder schwerer
wiegt.
Dazu müssen aber alle beitragen, natürlich entsprechend der jeweiligen
Möglichkeiten !
Sparen müssen wir zum Beispiel beim Bauhof.
Der Bauhof ist meiner Ansicht nach nicht richtig eingesetzt! Er ist in
erster Linie dazu da, Gemeindewege, Staffeln, -Straßen u. a. instandzuhalten,
nicht aber zwei-bis-drei mal in der Woche den Rasen für die Fußballer zu
mähen! Der Bauhof kann dann den ureigensten Aufgaben nicht nachkommen, die
dann liegen bleiben oder aufgeschoben werden, wenn zusätzliche Arbeiten, die
Priorität haben, wie Wasserrohrbrüche-Reparaturen anfallen.
Positiv ist jedoch festzustellen, daß der Winterdienst weitgehend ordentlich
erledigt wurde und wird -- und das bei einem Winter, der noch nicht ganz
vorbei ist, und bei einem kontrazyklischen Winter, wenn man die
Welterwärmungsentwicklung in Betracht zieht !Einige Mitbürger klagten zwar,
daß ihre Garageneinfahrten mit Schneebarrieren zugeschoben worden seien,
aber das muß man als Bürger eben auch mal in Kauf nehmen. In Anbetracht der
lange andauernden und immer wiederkehrenden Schneefälle und der sich
sammelnden Schneehöhe hatten die Bauhofmitarbeiter lange Einsätze und viel
zu tun.
Der für diesen Winter vorgesehene Einsatz des Feuchtsalzverfahrens war
goldrichtig, da dadurch eine erhebliche Einsparung (man schätzt etwa 15
bis 20 %) gewonnen wurde und in Anbetracht der Länge des Winters die
Salzvorräte nicht so schnell wie in anderen Gemeinden zur Neige gingen. Wir
haben unlängst empfohlen, aufgrund der schwindenden Salzvorräte nur die
Steilstrecken mit Feuchtsalz zu besprühen und die anderen Gemeindestraßen
mit Granulat oder Split zu versehen. Auf jeden Fall ist die Investition der
Geräte und Apparaturen für Feuchtsalz, so denken wir, gut und wird sich in
einigen Jahren amortisiert haben.
Bezüglich Jugendtreff haben wir --glauben wir -- die richtige Entscheidung
getroffen, den Vertrag mit Weissach im Tal aufzulösen bzw. zu kündigen, aber
es muß jetzt ein Knopf an die Sache gemacht werden!
Im übrigen haben wir in unserer Gemeinde Auenwald eine große Anzahl von
Vereinen, die eine Vielfalt von Freizeitangeboten an Kultur, Sport,
Musik….an Schüler und Jugendliche anbieten, so daß hiermit eigentlich wenig
Bedarf an Zusatzangeboten für pure Unterhaltung und Kommunikation besteht!
Den geplanten Bau eines Senioren-Wohnheims mit Betreutem Wohnen und eines
Pflegeheimes begrüßen wir prinzipiell bei moderatem
Kosten-Nutzungsverhältnis; hat die SPD-Fraktion dies wie auch andere
Fraktionen doch schon vor etlichen Jahren vorgeschlagen. Allerdings würden
wir uns unter dem Seniorenheim mehr ein Mehr-Generationen-Haus vorstellen,
wo junge Eltern mit Kindern, Berufstätige und SeniorInnen unter einem Dach
wohnen. Wir glauben, daß eine solche Hausgemeinschaft einen Synergie-Effekt
hervorbringen kann, können doch "Schlüsselkinder", deren Eltern im Beruf
stehen, von Senioren betreut werden, was beiden Spaß macht und damit auch
eine positive Entwicklung hervorruft. Das beugt einer Vereinsamung vor, die
doch so unerwünscht ist und sicherlich auch zu den in letzter Zeit verstärkt
auftretenden Amok-Läufen, Bluttaten, unmoralischen Mobbing- und Gewalttaten
geführt haben!
Der Zuschußbedarf für unsere Kindergärten ist unserer Ansicht nach ebenfalls
gerechtfertigt. Wir wollen hoffen, daß die angebotene Ganztagesbetreuung
angenommen wird und daß bald zusätzliche Kindergartenkräfte eingestellt
werden, so daß auch die bisherigen Mitarbeiterinnen von ihrem Streß der
letzten Zeit durch weniger Wochen-Stunden entlastet werden können! Die
Kindergartenerweiterung in Hohnweiler ist beschlossen, und das ist gut so.
Daß eine Deckelung vorgesehen wurde, darüber kann man streiten. Wir sind
jedenfalls der Meinung , daß hier keine "Vergoldete Wasserhähne" eingeplant
wurden, sondern das, was die Kinder wirklich brauchen und nicht mehr und das
zu plausiblen Schätzungen!
Die Sanierung unserer Grundschulen in Lippoldsweiler und Unterbrüden ist
wohl unumgänglich und gerechtfertigt, die uns zustehenden Zuschüsse aus dem
Konjunkturprogramm sind beantragt. Allerdings kann man auch der Meinung
sein, daß nicht alle Reparaturen sofort erledigt werden müßten, einzelne
Maßnahmen könnten noch anstehen und später durchgeführt werden!
Meine Damen und Herren,
trotz der weiterhin obligatorisch geltenden Sparmaßnahmen ist es
unumgänglich, nach weiteren Einnahmequellen Ausschau zu halten, um die
Gemeindekasse aufzubessern. Das soll aber nicht heißen, daß die Bürger
übermäßig belastet oder sogar abgezockt werden sollen. Nein, es soll und
darf aber auch nicht sein, daß wir durch immer mehr Baulanderschließung und
Bauplätzeverkauf die Haushalts-Lücken zu schließen versuchen.
* Erstens steht eine Bereitstellung von Infrastruktur ins Haus, deren
Folgekosten für die Zukunft zumeist verniedlicht werden, man denke nur an
den zunehmenden Verkehr, Straßen- und Wegeunterhaltung, Kindergärten,
Kinderspielplätze, Schülerbeförderung u.a.mehr.
* Zweitens spricht auch die demografische Entwicklung dagegen: die
Bevölkerung nimmt ab!
* Drittens: wir dürfen und sollen die seit Jahrzehnten andauernde
übermäßige Überbauung, Versiegelung und Zupflasterung von Fluren,
Auenwäldern, Wiesen und Feldern in dem Maße nicht fortsetzen sondern
bremsen!
Wir haben in den letzten 20 Jahren ungefähr 20 bis 25% mehr Bauland
ausgewiesen als alle unsere Nachbargemeinden.
Aufgrund der demografischen Entwicklung in Baden-Württemberg und in
Deutschland stagniert die Bevölkerung oder nimmt sogar ab, weshalb wir in
Zukunft auf eine maßvolle Eigenentwicklung setzen sollten.
Dr. Vallee, ein geschätzter Fachmann, vom Regionalverband Stuttgart hat das
schon vor einiger Zeit erkannt und uns eine Einschränkung nahegelegt.
Unsere Gemeindeist im Ggensatz zur Entwicklungsachse Murrtal
Backnang--Murrhardt ( B14, S-Bahn..) als Ländlicher Raum im Regionalplan der
Region Stuttgart klassifiziert, und das sollte sie auch bleiben!
Andererseits haben wir genügend Reserve für Bauwillige und auch
Gewerbeflächen für die Erweiterung der örtlichen Gewerbebetriebe in
Mittelbrüden, wobei die jetzige Konjunkturlage die vorgesehenen
Vergrößerungen wohl vorerst nicht zuläßt!
Meine Damen und Herren,
wir müssen aber nach sinnvollen Einnahmequellen Ausschau halten, und das
sind sinnvollere Investitionen, die keinen oder möglichst geringen
Landschaftsverbrauch darstellen, sondern sowohl für die Bürger als auch für
den Umwelt- und Klimaschutz etwas bringen. Und das böte sich an, gerade in
der gegenwärtigen Zeit der Unterbeschäftigung, antizyklisch ein Projekt
anzugehen!
Meine Damen und Herren,
Im Folgenden bringen wir unsere sinnvollen Anträge vor. Falls Sie aber
glauben, daß die dieselben nur Kosten verursachen würden, dann können wir
dies entkräften, indem wir gleichzeitig vorschlagen, weitere Einnahmequellen
für die Gemeinde anzugehen, die nicht nur die Belastung durch unsere
Vorschläge kompensieren, sondern auch den Gemeindesäckel von Tiefrot in Rosa
mutieren können.
1. Zweitwohnungssteuer bzw. Einkommensteuer: Es gibt etliche Bürger, die in
unserer Gemeinde einen Zweitwohnsitz angemeldet haben, man geht von einer
dreistelligen Zahl aus. Wenn von diesen Bürgern eine Anzahl gewonnen werden
kann, die ihren Zweiten zum ersten Wohnsitz ändern, ergäbe dies ein
erkleckliches Plus- Sümmchen auf unsere Einkommensteuer-Einnahmen.
2. Wir schlagen vor, in der Betriebssatzung für den Eigenbetrieb
Wasserversorgung den §1 Absatz 4) zu streichen, alldieweil der heißt: "Der
Eigenbetrieb erzielt keine Gewinne."
Wir meinen, daß Gewinne zu machen sind, zwar keine großen, weil wir die
soziale Komponente berücksichtigen, aber es darf nicht sein, daß der
Gemeindesäckel durch den Eigenbetrieb in negativer Weise beeinträchtigt
wird. Wenn wir moderat gewinnorientiert arbeiten, kann der Eigenbetrieb
helfen, die Schulden im Haushalt abzubauen.
3. Wir schlagen eine Automatensteuer vor und zwar nicht nur für
Spiel-Automaten sondern auch für Süßigkeiten- und andere Automaten.
Hier glauben wir, daß da ein hübsches Sümmchen zusammenkommt.
4. Tiersteuer: Es ist zu überlegen, ob eine Pferde- und eine Katzensteuer
eingeführt werden soll. Nach dem Motto Kleinvieh macht auch Mist könnte eine
solche Steuer die Gemeindefinanzen nicht unerheblich verbessern.
Bezüglich Verkehr in Mittelbrüden ist von uns anzumerken, daß die Schikanen
mittlerweile von den Verkehrsteilnehmern angenommen wird, daß über die hohen
Investitionskosten nicht mehr geschimpft wird, was zeigt, daß unsere
Gemeinderatsentscheidung gegen Alles-Rot-Ampeln und deren
Folge-Betriebskosten richtig war. Allerdings wurde uns von etlichen Seiten
zugetragen, daß die Schleifen zu weit auseinanderliegen würden, so daß
einige Eilige sofort nach Passieren wieder beschleunigten. Abhilfe könnte
das Aufbringen von Querstreifen auf der Fahrbahn schaffen, die eine
Radar-Falle vortäuschen wie in Zell.
Außerdem würde dies den Schutz der Fußgänger an der Überquerungshilfe beim
Netto vergrößern.
Gelbe Hinweisschilder mit der Aufschrift "Achtung---Kinder!" würde eine
Mitbürgerin gerne jeweils vor der Überquerungshilfe in geeignetem Abstand
aufgestellt sehen.
Zum Punkt Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald möchten wir anmerken, daß
wir es begrüßen, wenn ab 2. Mai 2010 ein Prospekt herausgegeben wird, wo
auch Auenwald mitenthalten ist, das heißt, daß unsere Gemeinde hier ein
Podium hat, auf dem sie für die Schönheit, Ruhe und Erholungsqualitäten
unserer Landschaft werben kann.
Im Übrigen begrüßen wir es außerdem, daß ein Natur-Park-Markt in Auenwald
stattfinden wird, zwar in Oberbrüden, wir hätten ihn aber gerner in
Lippoldsweiler-Hohnweiler gesehen!
Zu Wasserversorgung, insbesondere Quellwasser wollen wir noch Folgendes
anfragen: Wie ist die Sachlage mit den Rottmannsberger Quellen?
Wie man hörte, ist die Stadt Backnang daran interessiert, diese Quellen
wieder flott zu machen, d.h. zu er- und anzuschließen. Denn eigene oder
gekaufte Quellen sind ja schließlich eventuell preiswerter und liefern und
das ist das Wichtige besseres Wasser!
Könnte die Gemeinde Auenwald dann ein Bezugsrecht kaufen? Alternativ dazu
regen wir eine interkommunale Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden
an auf dem Gebiet der Frischwasserversorgung.
Energie-Versorgung
Wir begrüßen es, daß auf diesem Gebiet eine vereinbarte
Energie-Versorgungsgemeinschaft gegründet werden soll mit den Gemeinden des
Weissacher und des oberen Murrtales.
Fotovoltaik
Wir begrüßen es sehr, daß weitere Anlagen nach Auenwaldhalle und Rathaus
geplant werden und unterstützen dies nicht nur im Sinne der Umwelt sondern
auch mit dem Blick auf kommende Einnahmequellen für die Gemeindefinanzen.
Deshalb sollte sich die Gemeinde als Anteilseigner beteiligen und die
Dachflächen öffentlicher Gebäude nicht unter Wert preisgeben!
Meine Damen und Herren,
für die sachliche Zusammenarbeit bedankt sich die SPD-Fraktion beim
Gemeinderatskollegium und bei der Verwaltung für ihre Arbeit und ihren
Einsatz.
Für die Zukunft hoffen wir weiterhin auf Harmonie, auf gute sachliche und
fachliche Zusammenarbeit bei möglichst großer Effektivität und zum Wohle
unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer liebenswerten Gemeinde
Auenwald.
Dem Haushaltsplan-Entwurf 2010 der Gemeinde Auenwald können wir zustimmen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat Auenwald.
Günter Ruff.
Anträge :
Anträge
der SPD-Fraktion zum Haushaltsentwurf 2010
Verkehr:
1. Hauptstraße von Kreisstraße 1907 bis Bäckerei Stark soll 30-km-Zone
werden.
2. Eine Untersuchung über die Kosten eines Kreisverkehrs, einer
Alles-Rot-Ampel, einer Verschwenkung oder anderer Maßnahmen z.B. einer
optischen Schikane für die Verbesserung der Situation der K1907 am
Ortseingang Unterbrüden von Lippoldsweiler her kommend einschließlich
Vorschläge für Fußgänger wird beantragt.
3.Eine Untersuchung über die Kosten und möglicher Subventionen für einen
Kreisverkehr an der Einmündung der K 1826 in die K 1907 in Unterbrüden
einschließlich der Verbesserung der dortigen Fußgängersituation wird
beantragt.
4.Es wird beantragt, optische Schikanen in Form von Querlinien-Markierungen,
die im Abstand geringer werden und so eine RADAR-Blitzung vortäuschen auf
den Raser-Einfall-Straßen z.B. Trailhöfer Straße in Ob, auf der K 1907
Lippoldsweiler vor Ortseingang Ub aufzubringen.
5. Hinweisschild „Nach Murrhardt im Winter nicht geräumt!“ soll am
Ortseingang Ob an der Einmündung von der K 1826 aufgestellt werden.
Bürgernahe Verwaltung
6.Im Internet-Auftritt der Gemeinde soll eine On-line-Anmeldung für Wohnsitz
, Hundesteuer, Paßanträge, Bauanfragen usw. ermöglicht werden.
7. Es soll ein Bürgerbüro eingerichtet werden, das als Anlaufstelle
werktäglich von zB.von 8 bis 18Uhr für die Bürger erreichbar ist.
8. Homepage „Lebenslagenverzeichnis“? AU-vVG BK-LR?
9. Es soll ein Bürgerbriefkasten eingerichtet werden für die Aufnahme von
positiver und negativer Bürger-Kritik.
10.Agenda 21: es wird beantragt ein Budget von 1.500 € einzurichten für
Ausstellung Gewaltprävention, Elternumfragen, Informationsbroschüren usw.
11. Natur und Umwelt: Es wird beantragt, die Möglichkeit einer
Gebietsverlegung der FFH-Flächen zu untersuchen.
12. Wir unterstützen die Gemeindeverwaltung bei den
Bemühungen für die Anlage eines Schauweinberges mit Informations- und
Hinweistafeln hauptsächlich für Schüler und Jugendliche, sofern die Kosten
in vernünftigen Grenzen liegen.
13. ÖPNV: Wir beantragen, daß sich die Verwaltung für eine weitere
Nacht-S-Bahn-Verbindung mit Anschluß eines Nachtbusses einsetzt.
14. Erneuerbare Energieen: Wir unterstützen den weiteren Ausbau von PV auf
den Dächern öffentlicher Gebäude in der Rangfolge nach Wirtschaftlichkeit,
vorrangig auch vor Installation auf Freiflächen.
15. Förderung Vereins-,Jugend- und Kirchenarbeit: Es wird beantragt ein
Aufruf im Gemeindeblatt und in der Homepage zu ehrenamtlicher Mitarbeit und
zur Einstellung eines Ehrenamtsverzeichnisses in der Homepage und Auslage
beim Rathaus.
16. Barriere-Freiheit: Es wird beantragt, festzustellen und aufzulisten, wo
in der Gemeinde Hindernisse für Gehbehinderte vorhanden sind, z.B. Rathaus,
Sängerhalle, Altes Schulhaus Oberbrüden, Bürgersteige ohne Absenkungen bei
Zebrastreifen und Querungshilfen.....
17. Ebersberger Schloß-Konzerte: Wir unterstützen die Verwaltung bei den
Bemühungen der Wiedereinführung der Konzerte und bei den Bemühungen, das
Schloß der Öffentlichkeit in erweitertem Maße zugänglich zu machen.
18.Wir unterstützen die Verwaltung beim Abbau der Schulden im Bereich der
kommunalen Finanzen.
19. Wir hoffen, daß ein DSL-Anschluß in allen Ortsteilen mit einer passablen
Übertragungsrate in Bälde verfügbar sein wird.
20. Wir beantragen die Erstellung eines Konzeptes zur Verschönerung bzw.
Umgestaltung der Ortskerne Lippoldsweiler und Hohnweiler.
21. Straßenbeleuchtung: Es wird beantragt, zu untersuchen, ob bei Austausch
energiearmer umweltfreundlicher Laternen die Kosten für die durchgehende
nächtliche Brennzeit jeder zweiten Straßenlampe kompensiert werden können.
Ferner wird beantragt, eine Liste hinsichtlich Ausleuchtung deplazierter
Laternen anzulegen, die
gegebenenfalls bei Straßenarbeiten, Kanalistionsarbeiten, Wasserrohrbrüchen,
Strom- und Telefonkabel-Arbeiten usw. ohne großen Mehraufwand versetzt
werden könnten.
22. Zu runden Geburtstagen sollen den älteren BürgerInnen ein Geschenkkorb
überreicht werden, z.B. ab 70 Jahren.
23. Wir unterstützen die Verwaltung beim Engagement in die Aktivitäten beim
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, wobei wir erwarten, daß Vorschläge
für die Konzipierung von Wald-, Wein-, Auen-, Wiesen- und
Streuobst-Lehrpfaden erarbeitet und vorgelegt werden.
24. CMT: Bei der nächsten CMT-Messe in Stuttgart soll Auenwald vertreten
sein mit Informationen über unsere Lehrpfade, Schloß Ebersberg und
Pensions-, Gastwirtschafts- und Freizeit-Angeboten.
25.Der Arbeitskreis Kindergarten und Grundschulen soll auch Elternvertreter
aufnehmen und nicht nur sporadisch tagen sondern zyklisch alle 2-3 Monate.
26. Das Alte Rathaus Lippoldsweiler soll verkauft werden oder entwidmet ,
abgerissen werden, um einem Geschäftshaus, einem Kinderspielplatz mit
Grünfläche/Liegewiese oder sonstigem Platz zu machen. Der Möglichkeiten,
hier einen attraktiven Ortskern Hohnweiler mit Kirche, Gemeindehaus,
Gastwirtschaft, Arzt, Friseur und....zu schaffen, gibt es viele.
27. Wir beauftragen die Verwaltung, die interkommunale Zusammenarbeit zu
verstärken, wobei wir hauptsächlich an die Gebiete der Feuerwehr, des
Bauhofes denken, wo durch gemeinsame Benutzung von Geräten eine große
Kostenersparnis erwirkt werden kann, und wobei interkommunale Verbände auf
den Gebieten der Wasser- und Energie-Versorgung gegründet werden sollen;
aber wir denken auch an gemeinsame Bestellungen von Büromaterialien, an
Arbeiten, die von einer Person für mehrere Gemeinden erledigt werden kann
usw.
28. Wir unterstützen die Verwaltung beim Einsatz für einen kreuzungsfreien
Anschluß der Weissacher-Tal-Gemeinden an die B14 und an den BAB-Zubringer
Backnang-Mundelsheim.
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Die SPD Auenwald
stellt möglicherweise die jüngsten Gemeinderatskandidaten Auenwald.
Mit Julian
Schmidgall, gerade 18 Lenze geworden, mit Felix Seiter (20) und Maximilian
Friedrich (22) hat die SPD Auenwald wohl die jüngsten Kandidaten bei der
anstehenden Gemeinderatswahl. Mit den Ideen der Jugend, aus ihrer Sicht
gesehen, glaubt die SPD Auenwald eine gute Symbiose mit den älteren KandidatInnen eingehen zu können, die ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben
und auch aus dem Rentnerstatus einbringen. Das kann und wird einen guten
synergetischen Impuls geben!
Die SPD Auenwald stellt KandidatInnen auf, die aus den verschiedensten
Berufsbereichen kommen: vom Auszubildenden (AZUBI) über Diplomingenieur,
Hausfrau, Informatiker, Diplomkaufmann, Diplomfinanzwirt, Kaufmann,
LehrerInnen, Mechanikermeister, Patentingenieur, Selbstständige,
Verkäuferinnen und Zollbeamten. Insofern hat die SPD Auenwald ein breites,
fast repräsentatives Spektrum der Mitbürger aufzuweisen und kann mit
Fach-Erfahrungen aufwarten. Dies wird der Gemeinde Auenwald guttun.
Schwerpunkte bei den Zielen der SPD Auenwald sind Reduzierung des
Flächenverbrauchs und der Bodenversiegelung, bürgernahe Verwaltung, Agenda
21,Natur und Umwelt, Ausbau des ÖPNV, Ausbau erneuerbare Energieen,
Förderung Jugend-, Kirchen- und Seniorenarbeit, Ausbau barrierrefreier
Angebote in Sport, Freizeit und Kultur, Schienenhilfe bei den Staffeln für
Kinderwagen, Rad, Rollstuhl usw., weiterer Schuldenabbau im Bereich der
kommunalen Finanzen, Optimierung der Straßenbeleuchtung, Optimierung der
Ganztagesbetreuung in Kindergärten und Grundschulen.
Dieter Seiter (Vorsitzender SPD-Ortsverein Auenwald)
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